So nachhaltig sind Tesla-Autos – Emissionen, Recycling und Kobalt (Gastbeitrag von insideTesla)

Kohlenstoffemissionen sind nicht nur für den Planeten schädlich, sondern auch für seine menschlichen Bewohner, Tiere und Pflanzen. Sie beschleunigen den Klimawandel und sorgen für globale Umweltprobleme.
Nach den Ergebnissen einer gemeinsamen Studie von vier Spitzenuniversitäten, darunter Harvard, ist die durch die Emissionen fossiler Brennstoffe verschmutzte Luft jedes Jahr weltweit für mehr als 8 Millionen Todesfälle verantwortlich (Quelle), während die Zahl der durch giftige Gase verursachten Todesfälle allein in den USA auf 100.000 geschätzt wird.

Die Umweltverschmutzung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist ein großes Problem, das von der Menschheit sehr ernst nehmen genommen werden muss.

Ein Unternehmen, das sich der Dringlichkeit des Klimawandels durchaus bewusst ist, ist Tesla. Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen der Entwicklung emissionsfreier, umweltfreundlicher Elektroautos verschrieben, die einen großen Beitrag zur Erhaltung unseres Planeten leisten sollen.
Es mag zunächst auf der Hand liegen, dass Tesla-Autos und alle anderen Elektroautos ohne Auspuffrohre sauberer für die Umwelt sind als Autos mit Verbrennungsmotor. Der US-Autobauer Tesla steht an der Spitze der Elektroauto- Revolution und damit auch der Bewegung für einen geringeren Kohlenstoff- Fußabdruck.

Aber die große Rechnung zu machen, wie umweltfreundlich Elektroautos wirklich sind und wie sie im Vergleich mit Verbrennern abschneiden, ist komplizierter als das.

Hinter Tesla steckt weitaus mehr als nur Elektroautos – das Bild zeigt die Solarpanels und Powerwall
Bildquelle: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc. (Quelle)

Selbst viele Umweltschützer machen inzwischen auf die Herausforderungen aufmerksam, die durch den Umschwung auf Elektrofahrzeuge auftreten.

Elektrofahrzeuge haben also durchaus ihre Skeptiker und Kritiker. Auf die Behauptung, Elektrofahrzeuge seien kohlenstoffemissionsfrei, entgegnen sie, dass dies nur beim Fahren der E-Autos zutrifft.

Lokal würden Emissionen zwar vermieden werden, aber das Gesamtbild, das die Produktion und Entsorgung von Elektroautos einschließt, sagt etwas anderes. Aber selbst bei einer vollständigen Analyse der gesamten Lebensdauer eines Fahrzeugs sind Elektroautos den herkömmlichen Fahrzeugen in Sachen Umweltfreundlichkeit immer noch voraus. Und was am wichtigsten ist: Der Unterschied ist groß genug, um für die Zukunft unseres Planeten von Bedeutung zu sein.

Das große Ganze im Blick

Wir versuchen in diesem Beitrag, Antworten (und Beweise) auf einige der wichtigsten Fragen zu geben, die für gewöhnlich über Elektrofahrzeuge gestellt werden.

Zwar kann kein Auto vermutlich jemals zu 100 % emissionsfrei sein, und der Weg zur Arbeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad wäre immer die beste Option für die Umwelt. Wenn aber die Wahl zwischen einem Elektrofahrzeug und einem herkömmlichen Auto besteht, gibt es nur einen Gewinner.


Über insideTesla

insideTesla ist eine Medienseite, die sich mit Neuigkeiten rund um Elektromobilität und mit den Fahrzeugen und Produkten von Tesla-Gründer Elon Musk befasst. Über den Instagram-Account „insidetesla.de“ werden regelmäßig aktuelle Beiträge geteilt.

Zu insideTesla

Elektroautos im Vergleich zu konventionellen Autos – C02-Emissionen

Der größte Vorteil von Elektrofahrzeugen besteht darin, dass sie zur Verbesserung der Luftqualität in Städten und Gemeinden beitragen. Reine Elektroautos, wie das Tesla Model S, haben keinen Auspuff. Daher werden beim Fahren keine Kohlendioxidemissionen erzeugt. Damit kann eine der Hauptursachen für die Luftverschmutzung erheblich reduziert werden, wenn wir herkömmliche Benzin- oder Dieselfahrzeuge durch einen Tesla ersetzen.

Einer Studie zufolge kann ein einziges Elektroauto auf der Straße durchschnittlich 1,5 Millionen Gramm Kohlendioxid (Quelle) einsparen – das entspricht vier Fahrten von London nach Barcelona. Stellen Sie sich vor, wie sicher unser Planet wäre, wenn nur ein einziges Elektroauto mehr auf den Straßen unterwegs wäre.

Batterie-Recycling

Die Herstellung und Verwendung von Batterien ist für viele Skeptiker ein Knackpunkt. Glücklicherweise ist die Wiederverwendung und das Recycling von Batterien ein wachsender Markt, der die Nutzung anderer Energiequellen wie Kohle langfristig weniger wünschenswert machen wird (Quelle).

Wie nicht anders zu erwarten, arbeitet auch E-Auto-Pionier Tesla an einem Batterierecyclingprogramm (Quelle). Bei diesem Programm werden die Materialien der Tesla-Batterien nach ihrem „ersten Leben“ immer wieder verwendet und in den Wertekreislauf zurückgeführt. Jüngste Fortschritte in der Batterietechnologie haben die Effizienz des Recyclings von Materialien und recycelten Batteriepacks erheblich verbessert. Eine Statistik zeigt, dass Tesla-Batterien auch nach 160.000 Kilometern noch mit über 90 % ihrer ursprünglichen Kapazität arbeiten können (Quelle).

Wie bereits erwähnt, haben die Investitionen in die Batterietechnologie dazu geführt, dass das wirtschaftliche Interesse an fossilen Energiequellen wie Kohle drastisch zurückgegangen ist. Die Verbrennung von Kohle geht seit ihrem Höhepunkt im Jahr 2013 Jahr für Jahr zurück (Quelle).

Der Energiemarkt erlebt derzeit einen gravierenden Wandel, der durch die immer ausgefeiltere Batterietechnologie und Steigerung der Effizienz von E-Autos vorangetrieben wird. Die Vorteile der erneuerbaren Energien werden immer deutlicher und jeder ist bestrebt, auf diesen Zug aufzuspringen.

Teslas kobaltfreie Batterien

Wenn wir alle ein Elektrofahrzeug fahren könnten, würden wir das sicher tun. Aber der Hauptgrund, warum wir nicht alle diese umweltfreundlichen Fahrzeuge fahren, ist, dass sie im Moment meist noch teurer sind als ihre Verbrenner-Pendants.

Obwohl der hohe Preis für ein typisches Elektroauto auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist, liegt der Großteil dieses Betrags am hohen Preis der wiederaufladbaren Batterien. Daher ist die zu 100 % kobaltfreie Batterie von Tesla ein echter Wendepunkt.

Tesla hat es geschafft, Batterien zu entwickeln, die komplett ohne das Metall Kobalt auskommen. Kobalt ist eines der Hauptelemente, das die Herstellung von Lithium- Ionen-Batterien so teuer macht. Und das ist nur ein Problem mit Kobalt. Kobalt ist ein umstrittenes Element, das mit politischen Problemen behaftet ist, da es in Konfliktgebieten wie dem Kongo abgebaut werden kann (Quelle). Es wurde in der Vergangenheit oft mit Kinderarbeit in Verbindung gebracht und von Menschenrechtsorganisationen kritisiert. Als wäre das nicht genug, ist die Kobaltproduktion auch nicht besonders umweltfreundlich.

Lithium Bergbau

Lithium ist ein Rohstoff, auf den bei der E-Auto-Produktion einfach noch nicht verzichten werden kann, zumindest noch nicht. Lithium wird unter anderem für die Herstellung von wiederaufladbaren Akkus (so genannten Li-Ionen-Batterien) verwendet. Diese Akkus werden in einer Vielzahl von Haushaltselektronikgeräten und – raten Sie mal – in Elektrofahrzeugen eingesetzt.

Der Lithiumabbau hinterlässt wie jede andere Bergbautätigkeit einen großen ökologischen Fußabdruck. Da wir ohne Lithium nicht auskommen, ist ein möglichst nachhaltiger Abbau des Metalls umso wichtiger. Tesla hat bereits mit seinen Plänen begonnen, Lithium aus Ton zu gewinnen. Bei dem Verfahren von Tesla wird Ton mit Kochsalz gemischt und dann Wasser hinzugefügt. Das Unternehmen erklärte, dass der Prozess eine Reaktion auslösen würde, bei der das Salz mit dem Lithium ausgelaugt und dann das Lithium extrahiert würde. Der übrig gebliebene Ton wird dann in die Natur zurückgeführt, um Umweltschäden zu verringern.

„Es ist ein sehr nachhaltiger Weg, Lithium zu gewinnen“, so Tesla-Chef Elon Musk.

Die Quintessenz

Der Klimawandel geht uns alle an und jeder ist dafür verantwortlich, die Umwelt zu schonen. Der Umschwung auf Elektroautos ist eine der derzeit am intensivsten durchgeführten Maßnahmen, um die Klimaveränderung zu bekämpfen.

Obwohl E-Autos bereits viele Vorteile haben, sind sie noch immer nicht perfekt. Insbesondere die Verwendung von Kobalt, der Lithiumabbau und das Recycling müssen immer weiter optimiert werden, um die Stromer nachhaltiger zu machen.


Beitrag verfasst von Moritz Kopp, Herausgeber von insideTesla
Bildquelle Titelbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc. (Quelle)
Quelle Logo insideTesla: www.insidetesla.de

Zur Seite www.insideTesla.de

insideTesla bei Instagram (Bild anklicken)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to top
Close