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Mit dem Tesla Model 3 aus dem Rhein-Main-Gebiet nach Genua (Italien)

Elektrisch verreisen – auf Langstrecke unterwegs im Tesla

Genua, Hauptstadt der italienischen Region Ligurien, ist mit knapp unter 600.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Italiens. Kilometerlang zieht sich die Stadt entlang der Küste des Ligurischen Meeres. Wir haben Jürgen getroffen, der die Reise nach Genua mit seinem Model 3 gewagt hat.

„Lange Autofahrten mit dem Tesla sind jedesmal ein schönes und sehr entspanntes Reiseziel – der Weg ist das Ziel 😉 

Sei es Kroatioen (Nikola Tesla Rallye oder andere Ziele) – nicht umsonst habe ich schon 41.000km auf dem km-Zähler. Den Wagen hab ich am 20.2.2019 übernommen.“ 

Jürgen Wonner

Rödermark nach Genua, fast 800 Kilometer elektrisch unterwegs im Model 3

Jürgen lebt mit seiner Familie in Rödermark, arbeitet in Frankfurt und ist seit einiger Zeit elektrisch unterwegs in seinem schwarzen Model 3 von Tesla. Das ist nicht sein erstes und sicherlich auch nicht letztes E-Fahrzeug.Im Oosten am Osthafen treffen wir Jürgen auf einen Kaffee und er berichtet von seiner elektrischen Reise nach Genua. 

Mit dem Tesla Model 3 aus dem Rhein-Main-Gebiet bis nach Genua in Italien – welche Herausforderungen hat man bei einer solchen Langstrecken-Reise, z.B. hinsichtlich Lademöglichkeiten?

„Ich würde das als normale Langstrecke mit dem Auto bezeichnen. Wobei die Fahrt im E-Auto wesentlich entspannter ist, alleine durch das fehlende Gebrummel und Vibrationen. Und weil zumindest keine eigenen Abgase aus dem Motorraum gestört haben.Unsere Pausen haben wir dort gemacht, wo die Supercharger waren. Dann haben wir die Ladezeit genutzt, um zur Toilette zu gehen, was Süßes zu essen…Eine Pause so etwa alle 2 Stunden hätte ich selber gerne. Dazu kann man (im Ausland mehr) den Autopiloten (Fahr-Assistenz-Systeme) besser nutzen, da durch das Tempolimit entspannter gefahren wird.“

Wie oft habt ihr tatsächlich auf der Hinfahrt halten und laden müssen und wie viel Zeit habt ihr beim Laden benötigt?

„Auf der Hinfahrt hatten wir drei Ladestopps eingelegt. Der erste Stopp machten wir nach 235km am Supercharger beim Europapark in Rust. Der Akku Stand war da bei ca. 150km, in 20 Minuten Pause haben wir für weitere 200km nachgeladen. Da hatten wir ausreichend Zeit für eine kurze Toiletten-Pause und eine Runde mit dem Hund.Dann noch einmal in der Schweiz an einem See, das dritte Mal kurz vor Mailand am Rasthof.Das war am Abend dann eine perfekte Gelegenheit, um zu Abend zu essen.Beim Ladestopp in der Schweiz  waren von 6 Superchargern 5 belegt. Dabei ist es ja so, dass sich immer zwei Fahrzeuge die Ladeleistung teilen, bis derjenige, der zuerst da war, genug geladen hat. Wir haben dann ca. 45 Minuten geladen, sind eine Runde Gassi mit dem Hund am See entlang gegangen, haben uns einen Kaffee und ein Eis gegönnt. Dann noch eine kurze „Pinkel-Pause“ und weiter konnte es gehen.“

Ladestopp auf der Rückfahrt (6815 Melide, Schweiz – swissminiatur)

Model 3 ist ja derzeit der „kleinste“ Tesla – wir komfortabel ist der Wagen beim Reisen (mit Familie und Gepäck)?

„Ich finde den Wagen sehr komfortabel. Alleine dadurch, dass vorne kein Motorraum ist, denn so ist die Fahrgastzelle etwas weiter nach vorne gezogen. Nach Genua sind wir zu zweit gereist. Wir waren auch auch schon zwei Mal in Paris, meine Freundin auf dem Beifahrersitz und hinten 3 Kinder (Mädels von 9, 13 und 16 Jahren). Das war dann eine Woche, jeweils alle mit Gepäck.Mein (Männer-) Handgepäck-Koffer hat dabei sogar noch in den Frunk gepasst.“

Wie Elektromobilität-freundlich ist Italien bzw. speziell die Region rund um Genua?Habt ihr dort eine gute Infrastruktur vorgefunden, gab es z.B. auch Hotels mit eigenen Lademöglichkeiten?

„Wie erwähnt hatten wir ja am Supercharger vor Mailand geladen, die Supercharger zeigt der Tesla ja an.Vor Ort in Genua haben wir dann eine öffentliche Ladesäule genutzt. Eine war tatsächlich defekt, aber die zweite funktionierte.“

Was steht noch auf deiner Reiseliste mit dem Tesla? Wohin würdest du gerne mal elektrisch verreisen?

„Ich plane, in den hessischen Sommerferien in Richtung Budapest zu fahren – bis Ungarn gibt es Tesla Supercharger.Eventuell dann auch noch weiter nach Rumänien / Siebenbürgen herein, dort dann über öffentliche Ladesäulen.Die kann man ja über Chargemap z.B. gut finden.“

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